BiBa unterstützt das Aktionsbündnis der Q11 Nicht alle Forderungen, die das Bündnis aufstellt, finden unsere Zustimmung. Aber die derzeitige Situation am G8 und insbesondere in der Q11 zeigen, dass hier tatsächlich bildungspolitischer Unfug zu Lasten der Schüler, ihrer Eltern und auch der Lehrer eingeführt wurde. BiBa möchte NICHT, dass angesichts der derzeitigen Belastungen der Q11-Schüler in Zukunft noch mehr Inhalte aus den Lehrplänen gestrichen werden. Niemand hat etwas von einem Abitur, das mangels Qualität keiner ernst nimmt oder die Studierfähigkeit noch weiter einschränkt. Aber BiBa fordert wie die Q11-Initiative: Mehr Zeit für gute Bildung! Wahlfreiheit zwischen G8 und G9! Aktionen des Bündnisses auf |
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Professor Eykmann: Diese Petition könnte die Struktur des bayerischen Bildungssystems verändern!
Ausgesprochen positiv äußerte sich Prof. Dr. Walter Eykmann (MdL / CSU) über die BiBa-Petition zur Wahlfreiheit zwischen G8 und G9. Bei der Übergabe der Unterschriften zeigte er sich in einem gut einstündigen Gespräch mit Vertretern von BiBa und der Presse erfreut, dass BiBa nicht nur Lobby-Interessen vertrete, sondern sich mit der Petition für wirklich gymnasiale Bildung einsetze. 2800 Unterschriften seien für ein so komplexes Anliegen, das die Struktur des bayerischen Bildungssystems verändern könnte, eine sehr respektable Anzahl, meinte er und versprach, die Petition auf ihrem Weg durch den Landtag zu unterstützen und als ihr "Begleiter" aufzutreten. Den kompletten Text der Presseerklärung von BiBa zur Übergabe sowie den genauen Wortlaut der Petition finden Sie unter "Aktuell".
Inzwischen wurde die Petition auf Grund einer Stellungnahme des inzwischen entlassenen Kultus-Staatssekretärs Karl Freller - wie nicht anders zu erwarten war - abgelehnt. Den Wortlaut des Freller-Textes finden Sie ebenfalls unter "Aktuell".
Der
Kampf gegen den Bildungsabbau in Bayern geht weiter!
(Bitte beachten - und nutzen - Sie unser Gästebuch und unser
Forum!)
Lasst
die Eltern entscheiden! BiBa fordert Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
(Ganz wie das Kultusministerium - allerdings vor vier
Jahren):
Aus einer Presseerklärung von Staatssekretär Freller vom Februar 2003:
"
'Viele Wege führen zum Abitur. Der Schulversuch G 8 macht die Palette der
bayerischen Bildungsangebote noch reichhaltiger. Wir haben für die unterschiedlichen
Talente und Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler die
jeweils passenden Angebote', so Karl Freller. Am Gymnasium könnten Eltern
und Kinder neben Ausbildungsrichtungen, Fremdsprachenfolgen oder Prüfungsfächern
jetzt auch vermehrt zwischen verschiedenen Nachmittagsangeboten sowie
der acht- oder neunjährigen Ausbildungsdauer wählen."
Quelle:
http://www.km.bayern.de/km/asps/presse/presse_anzeigen.asp?index=380
Eltern,
Schüler, Lehrer, Familien vereint - das ist BiBa.
Das "Bündnis für Bildung in Bayern e.V." will im Zusammenwirken aller Betroffenen dazu beitragen, ein vernünftiges Konzept zur Bildung in Bayern zu entwickeln.
Die schlimmsten Befürchtungen
zum G8 haben sich nicht nur bestätigt, sie werden von der Realität
noch übertroffen: Undurchführbare Lehrpläne, ein Boom für
Nachhilfeinstitute, Familien als private Paukanstalten schon bei Grundschulkindern.
Genervte Eltern, frustrierte Lehrer, erschöpfte Schüler.
Die LEV reagiert (neben berechtigten Forderungen nach mehr Mitteln) mit dem
Wunsch, doch einfach das Abitur leichter zu machen. Das hatten wir schon immer
befürchtet - und bezweifeln weiterhin heftig, dass das eine sinnvolle Lösung
sein kann.
Der Bayerische Philologenverband
fordert alle möglichen Hilfsmaßnahmen für die "Baustelle"
G8, kommt aber neuerdings zu dem Schluss, dass, wenn alles nichts helfe, ja
immer noch die "Rückkehr zum G9 möglich" sei. Diese Pressemitteilung
haben wir mit Vergnügen gelesen, mögen aber nicht so recht glauben,
dass sich der Verband wirklich dafür stark machen wird.
Die
Lösung wäre einfach: Lasst die Eltern entscheiden, ob sie ihr Kind
auf ein "Turbo-Gymnasium für besonders Hochbegabte", so die ehemalige
bayerische Kultusministerin noch vor vier Jahren zu den entsprechenden Modellversuchen,
schicken wollen, oder ob sie das etwas langsamere, gründlichere G9 vorziehen,
das ihren Kindern auch noch außerschulische Lebenserfahrung erlaubt.
Wahlfreiheit zwischen einem G8- und G9-Zweig wäre auch eine Lösung
für die Schüler, die an der Schnittstelle zwischen G9 und G8 durchzufallen
drohen - und für alle, die dem Tempo des G8 nicht gewachsen sind und in
ein erfolgreiches, grundsolides G9 wechseln könnten. Dass dies ohne großen
Aufwand parallel an den Schulen zu machen ist, hat die jahrelange Parallelführung
zwischen altem G9 und "Europäischem Gymnasium" hinlänglich
bewiesen.
BiBa wird als Bündnis von Eltern, Lehrern, Studenten und Schülern weiterhin gegen den Bildungsabbau in Bayern, gegen die "Zurichtung" unserer Kinder nur für die Zwecke der Wirtschaft kämpfen. Kämpfen Sie mit uns! Machen Sie BiBa stark! Lassen Sie uns eine echte Bildungs-Alternative zu den reinen Interessenverbänden werden! (Beitrittserklärungen finden Sie links im Menü)