Was man erklären muss:

06.07.2014 | Volksbegehren

Nach drei Tagen Straßeneinsatz hat sich herausgestellt: So gut wie niemand möchte am G8 festhalten, ABER:

Die meisten Menschen stören sich an der Vorstellung der Wahlfreiheit und wollen lieber das G9 direkt zurück. Wir doch auch!
Viele glauben auch, über Philologenverband, SPD oder Spaenle würde das G9 ohnehin wiederkommen, denn:

Der Philologenverband will das G9 mit der Möglichkeit für besonders gute Schüler, eine G8-Regelung zu wählen.
Die SPD will das G9 mit der Möglichkeit für besonders gute Schüler, eine G8-Regelung zu wählen …

Hier ist der Ansatz: Man muss den Leuten erklären, dass weder der Philologenverband noch die SPD der Staatsregierung ein G9 aufnötigen können. Die einzige Instanz, die das kann, ist das bayerische Volk über das Volksbegehren. Wenn das schiefgeht, sind wir wieder auf Reformen á la Spaenle angewiesen – und wie die aussehen, haben die letzten Jahre zur Genüge gezeigt.

Übrigens scheint uns der Vorschlag der Freien Wähler, den gesammten Stoff gleichmäßig über 9 Jahre zu verteilen, wesentlich sinnvoller als (wie bei den anderen Vorschlägen) den durchgepaukten Stoff aus den Vorjahren in einem Zusatzjahr in der Mittel- oder der Oberstufe verdauen zu müssen.