Einig für das Volksbegehren

09.05.2014 | Volksbegehren

Letztendlich waren sich Podiumsteilnehmer und die rund 30 Besucher bei einer Diskussionsveranstaltung in Schweinfurt, zu der MdL Felbinger (Freie Wähler) eingeladen hatte, einig: Es ist sinnvoll, das neue Gymnasium mit einer Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 auszustatten. Wie diese konkret ausgestaltet würde, ließe sich, so Felbinger, in einem Volksbegehren nicht im Detail regeln, das sei Sache von Verhandlungen, nachdem der notwendige erste Schritt, ein erfolgreiches Volksbegehren, getan sei. Felbinger betonte, dass alle ernstzunehmenden Vorschläge im Rahmen des Gesetzestextes des Volksbegehrens realisierbar wären.
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StD Appeltshäuser, Autor des G8-kritischen Buches „Augen zu und durch“

Während beim hessischen Schulleiter Sämann aus Fulda deutlich wurde, dass eine Parallelführung zwischen G8 und G9 durchaus realisierbar sei, tendierten die beiden bayerischen Vertreter, StD Appeltshauser und BiBa-Vorstandsmitglied Heberlein doch deutlich zu einem Regelgymnasium G9 mit der Möglichkeit, Schülern, die das wollten und die auch dafür geeignet seien, einen schnelleren Weg zum Abitur zu ermöglichen.

Auch Schülersprecher Julian Fick wünschte sich, ähnlich wie Appeltshäuser und Heberlein, ein Zurück zu einer vertieften, nicht automatisch zweckorientierten Bildung.
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MdL Günther Felbinger, Schülersprecher Julian Fick, BiBa-Vorstandsmitglied Martin Heberlein
(Fotos: Richter)

MdL Felbinger appellierte in seinem Schlusswort noch einmal leidenschaftlich an die Anwesenden und an die anderen Parteien und Verbände, sich jetzt nicht in Detailfragen zu verzetteln, sondern durch die Unterstützung des Volksbegehrens erst die für solche Fragen notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

Hier der Link zum ausführlichen Bericht im Schweinfurter Tagblatt.