„Was wir mit G8 erreichen wollten, hat nicht funktioniert“…

14.10.2015 | Allgemein

stellt eine Arbeitsagentur-Mitarbeiterin laut Mainpost vom 24.9.2015 fest. Die Abiturienten gingen einfach nicht früher zur Uni. „Die Orientierungslosigkeit sei durch G8 noch größer geworden“, erkennt nach demselben Bericht die Ministerialbeauftragte für Gymnasien in Unterfranken.
Wundert uns das? Haben wir exakt dieses nicht schon vor nun gut elf Jahren prophezeit? Allzu schwierig war es ja nicht.
Die Katze aus dem Sack – und auch das wundert uns nicht – lässt wiederum ein Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, der Herr Walla aus Schweinfurt. Der hält – haarscharf am Grundgesetz vorbei – „ein soziales Pflichtjahr“ für eine gute Möglichkeit. Deutlicher kann man’s ja nicht sagen: Ein Jahr schuften statt ein Jahr Bildung. War das nicht von Anfang an das Ziel der Gymnasialzeitverkürzung?
Da wir aber doch alle wissen, dass „gesamtgesellschaftlich“ (Walle) am meisten nützt, was der Wirtschaft guttut, geht BiBa einen Schritt weiter: Wie wär’s mit einem einjährigen unbezahlten Praktikum für alle in deutschen Großbetrieben, VW zum Beispiel?
Gleich direkt in der Wirtschaft. Kein Reichsarbeitsdienst also. Das ist doch überholt.

Kommunikationskatastrophe Teil 2?

14.02.2014 | Allgemein, Volksbegehren

Seehofer sagt, es gibt nichts Neues. Spänle sagt, acht oder neun Jahre für alle sei pädagogisch nicht mehr zeitgemäß.
Bahnt sich da eine erneute „Kommunikationslatastrophe“ an?

Klares Votum beim SPD-Gespräch in Schweinfurt

10.02.2014 | Allgemein, Volksbegehren

Die SPD Schweinfurt hatte zu einem „Gymnasialgespräch“ mit MdL Martin Güll eingeladen. Ca. 20 Interessierte aus ganz Unterfranken, darunter die beiden BiBa-Vorstände und ein weiteres BiBa-Mitglied, diskutierten am 6. Februar mit Güll über G8/G9.
Dabei brach sich der gesammelte Unmut über das in einem unvorstellbaren Ausmaß gescheiterte G8 (so ein anwesender Gymnasiallehrer) Bahn.
Aus Schweinfurt konnte der SPD-Abgeordnete jedenfalls ein überwältigendes Votum für ein 9-jähriges Gymnasium mit nach München nehmen.

Hier der Link zum Pressebericht im Schweinfurter Tagblatt:

http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/G9-fuer-echte-Bildung-und-reife-Absolventen;art742,7965231

Muss Bayern immer Schlusslicht sein?

28.02.2013 | Allgemein

Sieben Jahre nach unserem gescheiterten Volksbegehren gegen das G8 lautet die traurige Bilanz:

Alle unsere Befürchtungen sind eingetreten. Und ständige hilflose Nachbesserungsversuche können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einführung des G8 ein schwerwiegender Fehler war. Viele Bildungspolitiker haben das inzwischen eingesehen und bieten in ihren Bundesländern immerhin wieder die Möglichkeit an, zwischen 8- und 9-jährigem Gymnasium wählen zu „dürfen“.

Wir meinen inzwischen:

Wenn 79% der befragten Eltern eine Rückkehr zum G9 wünschen, dann muss die bayerische Schulpolitik darauf reagieren. Helfen wir ihr, bevor sie (wie bei der Abschaffung der Studiengebühren) dabei bundesweit zum Schlusslicht zu werden droht, auf die Sprünge!

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